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Bayerische Motoren Werke AG, eines der führenden Fahrzeugbauunternehmen in der Bundesrepublik
Deutschland mit Hauptsitz in München. 1916 als Bayerische Flugzeugwerke
AG gegründet, erhielt die Firma 1917 ihren heutigen Namen. 1923 fertigte
BMW das erste Motorrad. Mit der Übernahme der Fahrzeugwerke Eisenach in Thüringen
1928 erwarb BMW die Lizenz zum Bau des Dixis, eines Kleinwagens, der 1929 in
Serie ging. 1941 wurde die Motorradfertigung von BMW im Rahmen der nationalsozialistischen
Kriegswirtschaft nach Eisenach verlagert, die Automobilproduktion
wurde zunächst eingestellt; seit 1944 entwickelte BMW auch Raketen. Nach dem 2.
Weltkrieg wurde das Vermögen der Firma von den Alliierten beschlagnahmt und das
Werk in München zunächst demontiert. Wegen des Flugmotoren- und Raketenbaus erließen
die Siegermächte ein dreijähriges Fertigungsverbot. 1949 begann mit der
Produktion einiger preisgünstiger Automodelle der rasche Wiederaufbau des Unternehmens,
dem 1968 die Hans Glas GmbH Isaria Maschinenfabrik Dingolfing angegliedert
wurde. Die BMW AG, die heute Teil der Quandt-Gruppe (Mehrheitsaktionär) ist,
spezialisierte sich im Lauf der Zeit zunehmend auf Automobile der gehobenen
Mittelklasse und auf Luxusmodelle. 1994 übernahm die BMW AG die englische Rover Group PLC. In den Werken München, Dingolfing, Landshut, Berlin, Regensburg sowie in Südafrika und Großbritannien wurden 1995 rund 595 000 Autos und 52 000 Motorräder von mehr als 115 000 Mitarbeitern produziert. Der Jahresumsatz betrug 46 144 Millionen DM, was gegenüber 1994 eine Steigerung von 9,5 Prozent bedeutete. |





